against fur – gegen Pelz in der Mode!
By Sebastian • Feb 18th, 2008 • Category: 01. Titel-Themen |
Mode-Blog.eu bekennt Farbe und äußert sich kritisch gegen die Pelzindustrie und ihre Gefährten. Wir möchten das Problem bei der Wurzel packen, und rufen auf unserem online „Fashion Magazine“ nicht nur Fashion Victims und Modebegeisterte, sondern alle Modedesigner und Modeschöpfer auf, sich mit dem Thema Pelz intensiver auseinander zusetzen. Denn Pelz ist in unserem Breitengrad ein reines Luxusgut und Statussymbol. An und für sich ist an Luxus nichts verwerflich – aber nur solange niemand dafür sinnlos leiden und sterben muss.
Ganz nach unserer Prämisse: „wir nehmen selbst maß“:
Auch wenn die Bilder, welche dich in diesem Beitrag erwarten etwas hart sind, das müssen sie an dieser Stelle sein.
Und wir bedanken uns jetzt schon füs vorbeiklicken
.
Ich persönlich, habe mich bevor wir uns bei mode-blog.eu entschieden haben dieses heikle Thema zu bearbeiten, nicht sonderlich viel damit beschäftigt.
Als Modedesigner, war ich zwar von Anfang an gegen das verwenden von echtem Pelz, legte aber nie Wert darauf, dies großartig nach außen zu tragen. Jetzt sehe ich das anders und möchte Aufmerksam machen!
Gerade auch weil ich, leider, die Beschäftigung mit der Pelzindustrie , als aufklärende Maßnahme während meiner Ausbildung vermissen musste.
Ich denke hier sollten auch unsere Modeschulen nacharbeiten und ihren Lehrplan ausbauen!
Auch, und gerade diese Institutionen sitzen noch näher an der Wurzel eines Problems, den Designern!
Auch wenn die Hauptschuld letztendlich der Modebewusste? *haha* ist, welcher Pelz trägt.
-Denn wie ist es in einer Marktwirtschaft?
Der Consumer formt unseren Markt.
-Et voila: Mein Beitrag für eine bessere Welt, der nicht der letzte sein soll:
Erschreckende Fakten
Etwa die Hälfte der für die Fellproduktion vorgesehenen Tiere stammt aus Farmen – in Deutschland gibt es ca.39 Stück. Hier verbringen u.a. Füchse, Nerze, und Chinchillas ihr kurzes Leben in engen Drahtkäfigen. Die Drahtkäfige sind winzig, zerschlissen, mit Dreck-, Pelz- und Exkrement-Klumpen verkrustet. In jedem einzelnen sitzen bis zu vier Füchse. Viele von ihnen müssen Jahre unter diesen miserablen Umständen zubringen, bevor sie vom Farmer getötet werden und ihr Pelz verkauft wird, um aus ihnen Mäntel, Ärmelaufschläge oder Krägen zu verarbeiten. Durch die weder tier- noch artgerechte Haltung kommt es zu Verhaltensstörungen wie Kannibalismus.
Umgerechnet 25 Cent kostet ein humaner Tod mittels einer Barbiturat-Injektion, dies sei zu teuer, waren die Worte eines Pelzfarmers. Berichtet ein verdeckter Ermittler der PETA e.V. nach seinen Nachforschungen.
Stattdessen zieht er es vor, dem Tier einen Elektrostab in den After zu schieben und ein leitfähiges Metallteil gewaltsam in den Mund zu stopfen. Ein Schalter wird umgelegt und schon schießen 250 Volt durch den Körper des Fuchses
Nach Angaben des Ermittlers:
“schließt der Fuchs gewöhnlich die Augen und sein Körper versteift sich. Man hört ein krachendes Geräusch……und manchmal brechen
Zähne und fallen raus…..Oft fällt auch die Analsonde heraus. Gemäß dem Fall, bekommt der Fuchs Krämpfe, zittert und schreit erbärmlich.”
Da Elektrizität das Gehirn nicht betäubt, bleiben die Füchse bei vollem Bewusstsein und spüren die ganze Gewalt eines massiven Herzanfalls. Tom Amlung, ein Tierarzt und Verwaltungsangestellter für Tierkontrolle meint dazu: “Die Tiere verlieren ihr Bewusstsein nicht……die ein oder zwei Minuten scheinen dann wie eine Ewigkeit, und wir können nur ahnen, was das Tier dabei durchmacht……”
Andere Tiere wie Bisam, Waschbär, Coyote, oder Wildkaninchen werden in freier Wildbahn gefangen.
Etwa 4,9 Millionen Pelztiere werden jährlich von Fallenstellern in den USA getötet. Entgegen den Versuchen der Pelzindustrie, die Rolle des Fallenstellens innerhalb der Pelzproduktion runter zuspielen, schätzt man, dass die Hälfte aller Fellkleidungsstücke von Tieren stammen, die in Fallen gefangen wurden.
Und wie Robbenbabys mit Knüppeln erschlagen werden, um an ihr begehrtes Fell heranzukommen, muss ich hier wohl nicht erläutern.
Alljährlich werden Hunderttausende von Hunde und Katzen, wie sie uns hier als treue Wegbegleiter und Schmusetiere bekannt sind, von Fallen verkrüppelt und im besten Fall getötet.
Fallensteller bezeichnen diese Tiere als “Ausschuss”, da sie keinen relevanten und finanziellen Wert darstellen. Ihr Fell wird dann unter Handelsbezeichnungen wie “Gaewolf”, “Genotte” oder als “Corsac-Fuchs” verkauft.
Pelz ist ethisch und moralisch in keinster Weise vertetbar!
Wir haben die Wahl:
Jeder Pelzmantel repräsentiert das unglaubliche Leiden von bis zu mehreren Dutzend Tieren, ob in Fallen gefangen oder auf Pelztierfarmen großgezogen.
Dem Fallenstellen wird als Geschäft erst dann der Boden entzogen, wenn keiner mehr Pelzprodukte kauft und Modedesigner keine Verwendung in ihren Kollektionen vorsehen, und ablehnen. Zumal die Qualität der künstlich hergestellten Pelze mittlerweile so hoch ist, dass sie kaum noch von echten zu unterscheiden sind.
Aufklärung
Klär die Menschen, die Pelz tragen über die Fakten der Pelzindustrie auf!
Viele nehmen fälschlicherweise an, Tiere in solchen Pelzfarmen würden auf humane Art und Weise getötet.
Setz dich mit Geschäften, die Pelze verkaufen oder diese als Wettbewerbsgewinne vergeben, in Verbindung, und weise sie darauf hin sich über das Leid der Tiere zu informieren um davon Abstand nehmen zu können, für Grausamkeiten zu werben!
Fordere die Gesetzgeber auf, das Fallenstellen per Gesetz zu unterbinden!
Deine Stimme zählt:
Diese Grausamkeiten werden erst dann enden, wenn die Öffentlichkeit sich weigert, Pelzprodukte zu kaufen und zu tragen, und wenn sie die Werbesprüche der Fallensteller, Züchter und Pelzhersteller durchschauen, die lediglich am Profit interessiert sind und nicht zu rechtfertigendes Leiden und Sterben verursachen!
Wir danken der Peta e.V für das zur verfügung gestellte Bildmaterial und sprechen an dieser Stelle unser Lob für das tolles Engagement aus.
Sebastian is
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Against fur! Gegen Pelz!
Ein Beitrag der es nun wirklich wert ist als Titelthema veröffentlicht zu werden.
Auch ich sage ganz klar:
„Lieber eine künstliche Alternative als echten Pelz!“
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Wow das ist echt hart, die Bilder sind schrecklich.
Vor allem weil ich selbst einen Hund habe und dann solche Bilder erst recht weh tun.
Ich habe dazu eine Frage, wie schaut das in der Lederindustrie aus?
Geht es da auch so zu oder ist es da “humaner”?
Ich hoffe doch
[...] im zeitigen Frühjahr wird die Stadt am Main für einige Tage zum Treffpunkt der internationalen Pelzwelt. In diesem Jahr präsentierten Aussteller aus 15 Ländern ihre Kollektionen für den Herbst/Winter [...]
News aus der Pelzindustrie März 08: Erneute Nerzfreilassung in Sachsen-Anhalt
Nur wenige Wochen nach einer spektakulären Freilassung von mehr als 10.000 Nerzen in Grabow bei Magdeburg wurde in den vergangenen Tage bekannt, dass eine Gruppe der Animal Liberation Front (ALF) auch auf einer “Pelzfarm” in Söllichau bei Wittenberg Käfige von mehreren Hundert Nerzen geöffnet haben, um diese freizulassen. Unter dem Titel “Um 2.00 Uhr kamen die Nerzbefreier” berichtet die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle von der nächtlichen Freilassung. Mittlerweile wurde aber auch ein BekennerInnenschreiben auf der Webseite des Vereins “die-tierbefreier e.V.” veröffentlicht, in dem sich ALF-AktivistInnen zur dieser Aktion bekennen und ihre Handlungsgründe schildern. Darin heißt es u.a. “Das Recht auf Freiheit und Unversehrtheit des Lebens ist in unseren Augen ein Recht, das allen Tieren zusteht.”
Quelle: offensive-gegen-die-pelzindustrie
“An vermeintlicher Fanpost zu ihrem Geburtstag dürften Mary-Kate und Ashley Olsen in diesem Jahr wenig Freude haben. Im Zuge einer Anti-Pelz-Kampagne schlagen Tierschützer ein Geschenk der besonderen Art vor.”