Berlin United – Die JAM zieht nach Berlin
Die Würfel sind gefallen. Nachdem sich die Branche überwiegend auf den Standort Berlin geeinigt hat, wird auch die JAM ihre nächste Veranstaltung vom 20. bis 22.Januar 2010 – zeitgleich zu den anderen Messen und Fashion-Events – in der Hauptstadt realisieren.
Neue Location sind die sog. Rathenau Hallen, ein denkmalgeschütztes, lichdurchflutetes Gebäude-Ensemble an der Wilhelminenhofstr. 83-85, direkt an der Spree. Die ehemalige AEG Transformatorenfabrik erstreckt sich über ein 23.000qm grosses Gelände, das zwischen 1898 und 1941 erbaut wurde. Die Stockwerksfabriken und Produktionshallen gehörten damals zur modernsten Architektur ihrer Zeit und entwickeln auch heute noch ihren besonderen, industriellen Charme. Das Gelände beheimatet diverse Künstlerateliers sowie Bildungsträger und dient als Film-Kulisse, genauso wie für Szene- und Fashion-Events (u.a. die letzte BOSS ORANGE Fashion Show).

“Der Standort Köln war seinerzeit die richtige Entscheidung, doch mittlerweile haben sich die Marktgegebenheiten komplett verändert”, erläutert Marketing- und Sales Manager Günther Sommer und bringt die Entscheidung auf den Punkt, “das ursprüngliche Konzept der JAM als pragmatische Arbeitsmesse für die gehobene Marktmitte bleibt bestehen. Wir wechseln den Standort, damit alle Beteiligten die Anziehungskraft von Berlin nutzen können und die Messelandschaft nicht weiter und
unnötig zerpflückt wird.”
Ein Großteil der Aussteller hat sich seit der letzten JAM in Köln einheitlich für einen Umzug an den Standort Berlin ausgesprochen, nachdem die Veranstalter verschiedene Konzept- und Standort-Alternativen diskutiert hatten.
“Zeitnahe Veranstaltungen in einer Stadt, das wünschen sich die Aussteller, genauso wie der Handel, um auf der einen Seite den Aufwand zu minimieren und auf der anderen, einen umfassenden Marktüberblick zu bekommen”, so fasst Geschäftsführer Sebastian Klinder, von der Messeleitung JAM, die vielen Vorgespräche zusammen.
Das neue Gelände in Berlin liegt demnach auch folgerichtig so, dass Messebesucher innerhalb von 10 bis 15 Minuten die anderen Messestandorte erreichen können. Das einheitliche – und für die Aussteller mit geringem Aufwand verbundene -Standkonzept der JAM bleibt erhalten. Das im Juli in Köln bereits erstmals sichtbare Segment der Menswear soll in Berlin weiter ausgebaut sowie in Richtung Womenswear und Accessoires ergänzt werden.
