Von einem Star als Kultsymbol und einem emotionalem Mode-Stil

Das modische “Comeback” eines Schuhs !
Der Mode Trend hat 2007 schon eine Menge neues gezeigt, und eindeutige Tendenzen und Impulse für ein modisches 2008 gesetzt.
Die Leggins wurde wieder entdeckt und die Röhre als modisches “Comeback- gefeiert.
Aber was schreibe ich hier über die Röhre?
Über Sie wurde dieses Jahr schon mehr als genug berichtet und geredet.
Ich schreibe über ein anderes “Comeback”.
Über einen Schuh, welcher schon Kultstatus erreicht hat.
Ein paar, welches in jeder sozialen Schicht an zu treffen war und ist.
Ein Schuh der keine Klasse kennt, welcher jedoch zum Symbol gewachsen ist.
Punks tragen ihn ebenso wie Stars und Sternchen.
Filmgrößen wie Brad Pitt oder Ice Cube spielten schon ihre Rollen auf den leichten Sohlen.
Chucks

1923 wurde der der “All Star Basketball Schuh geboren. Und der Name “Chuck Tailor” wurde dem all Bekannten fünf-zack Stern von Converse hinzugefügt.
Auch andere Schuhe dieser Familie hielten wieder Einzug in die Regale der Modeboutiquen und Mode-Stores.
Neben Chucks finden wir, seit geraumer Zeit auch wieder Vans in den Schuhgeschäften.
Der Kult dieser Schuhklasse geht weiter und wir sind gespannt was 2008 noch kommt-¦.
Wie denkst du über Chucks und Vans? Was hältst du von dem Style?
Nicht zuletzt, tragen komplexere Trend- oder Stlye-Themen zu der neuen Etablierung des Schuhs bei.
Einer dieser, ein bemerkenswerter Style ist der Emo.
Emo-Dress
Wikipedia definiert den Begriff Emo so:
“Emo (emotional Hardcore) bezeichnet ursprünglich ein Subgenre des Hardcore-Punk, auch Emocore genannt, das sich durch das stärkere Betonen von Gefühlen wie Verzweiflung und Trauer sowie durch die Beschäftigung mit persönlichen Themen wie Liebe und Freundschaft auszeichnet.”

Wie so oft kamen die Impulse aus dem Musik-Business, durch dessen Szene er geprägt wurde.
Der Style ist absolut interessant, gerade auch, wegen seiner zahllosen Interpretationsmöglichkeiten.
Durch Patchworking, Mixen, und Kombinieren, der verschiedensten Elemente, sowie durch das Einsetzen zahlreicher Accessoires, bietet der Style viel Raum für Individualität, Dynamik und Charakter.
Im Gegensatz zu den ersten Emos, welche in knallenger Jeans mit samt einem einfachem T-Shirt aus den Mailorder-Katalogen aufraten, feiern die Emos, den Style heute als komplexes Modethema.
Typische Elemente wie black&white themes, Streifen-Optik und knallengen Hosen zeichnen den Style aus. Das T-Shirt wird beim Emo zum Zentrum seiner Aussage:
Messages werden in Hülle und Fülle als Prints auf eben diese Shirts gedruckt.
Der poetische Ausdruck darin ist Pflicht und markantes Merkmal.
Vervollständigt wird der Look mit Kapuzenpullis und Jacken mit Stehkragen.
Und wie wir es schon von den Punks kennen, wird alles mit Buttons gespickt, auf denen wir wieder subtile Messages oder Bildchen erkennen.
Gerade hier, wird auch dem Totenkopf als Symbol wieder Aufmerksamkeit geschenkt.
-Der Totenkopf, nach meiner Meinung ein, 2007 absolut heruntergekommenes Element. Er wurde viel zu oft, und viel zu plakativ eingesetzt.
Dem nicht genug!
Öfters, als in einem erträglichen Maße, wurde er billig, und am besten im BlingBling-Look mit Krone Geschnörkel und Co. als Muster, oder Print verwendet.
Doch bei dem Emo Style ist das Gestaltungselement Totenkopf wohl ehr auf die emotionale Einstellung des Emos gegenüber Leben, Liebe, Gesellschaft u.Ä. zu beziehen.
Dementsprechend anders wird er hier dargestellt.
Der Palästinenserschal rundet den fetzigen Look ab, denn neben all diesen Elementen dürfen auch Schals und Stulpen nicht fehlen.
Emo-Style
Style-TV
Zu einem konsequent gelebtem Style, gehört nicht nur das richtige Outfit und die passenden Accessoires. Haarstyle & Boy-Culture gehören ebenso dazu:
Das auffallendste Merkmal eines Emo-Anhängers ist neben dem Kleidungsstil sicherlich die Art der Frisuren bzw. das Hair-Styling.
“Black is beautiful”- das scheiben sich die Emos auf die Fahnen. Schwarz ist die Hauptfarbe des Styles, obwohl man mehr und mehr “Mixes” entdeckt.
Diese sehen dann so aus. Schwarz mit blonden oder roten Strähnen verziert. Und auch das Rosa oder knalliges Pink sind immer öfters auf den Emo-Heads vertreten.
Die Frisur an sich ist ein meist toupierter abstehender Strähnen-Look, wobei einige dieser Strähnen bis weit ins Gesicht hängen oder zumindest ein komplettes Auge verdecken.
Um ein melancholisches Erscheinungsbild zu erzeugen, wird Schwarz nicht nur bei der Kleidung und den Haaren eingesetzt.
Augen und Wimpern werden plakativ und ausreichend schwarz geschminkt, und selbst das aufmalen von Tränen oder dergleichen ist oft zu sehen.
Emo-Trend?
Was den Mode-Trend angeht, ist die rasche Verbreitung des Emo-Styles einfach zu erklären:
Knallenge Hosen, angefangen bei der Röhre bis hin zur Stretch und Leggins, bei Damen als auch bei Herren, sowie Stulpen, Layering, Lagenlook und Stilmix-¦
All das sind Schlagwörter, welche wir konsequent, in nahezu allen Stylebooks für 07 lesen konnten, und welche auch für 2008 ihre Berechtigung finden.
Und nicht erst seit heute entdecken wir diese Elemente, zahlreich im Straßenbild und in den Stores.
Sicherlich ist der Style, welcher zuerst von einer ehr geringeren Zielgruppe verfolgt wurde schon zum Teil zu einer Art Main Stream gewachsen.
Es bleibt ab zuwarten, was sich hier noch tut, und ob sich der Emo-Style in einem eleganten, von neuer Qualität geprägtem 2008 halten kann.
Your Emo ?
Gerne würden wir diesen Post mit einer bunten, individuellen Bildergalerie erweitern.
Also heißt es:
Sei dabei!
Und zeig uns deinen Emo-Style!
Es ist egal ob es ein Foto ist, oder aber eine Modezeichnung zu unserem Thema.
Schick uns einfach eine kurze E-mail,mit einer aussagekräftigen, aber kurzen Beschreibung zu dem Bild (450×600 ist optimal), welches du in den Anhang einfügst. In den Betreff einfach: “emo” und los damit…
Vielleicht ist bald auch dein Style auf mode-blog.eu.
Und wie immer heißt es “to be continued”, wir bleiben auf den Spuhren der Emos, also -¦ klick nochmal vorbei -¦

Lust ein Wenig Emo zu surfen ?
In diesem Sinne, noch ein kleiner Tipp, für all jene die auf, ich nenne es mal, “Webspielchen” stehen:
Unter dem Motto “Schau wieviel Emo in Dir steckt” kannst du hier einen kleinen Selbsttest machen – Viel Spass!