Haute Couture
Über Haute Couture, Kunst in der Mode, von Carles Frederik Worth, dem Begründer der Mode wie wir sei Heute kennen.
Der Begriff "Haute Couture" geht auf den englischen Modeschöpfer Charles Frederick Worth (1825-1895) zurück. Worth revolutionierte mit seiner Art der Kleiderproduktion die Modeindustrie und war der erste Modeschöpfer, der mehr als Künstler denn als Handwerker verstanden wurde.
Er gab 1868 in Paris die Anregung füe den "Chambre Syndicale de la Haute Couture" (Verband des Pariser Schneiderhandwerkes) Check die Forendiskussion über Modedesign und Kunst.
Als erster Modeschöpfer gründete er in Paris ein Modehaus ("maison couture") und verkaufte Kleidung unter seinem Namen als Marke – dadurch wurden bestimmte Stile zum ersten Mal mit den Namen der Modeschöpfer verknüpft. Entsprechend seinem künstlerischen Selbstverständnis, war in Worths Modelle ein Namensschild eingenäht. Seine Mode war zudem "komplett", wenn sie sein Atelier verließen.
Worth war auch der erste, der seine Mode von Mannequins (Models) präsentieren ließ, was heute auf den Catwalks in Mailand, Paris, New York, London, und Berlin Gang und gebe ist.
Charles Frederik Worth verstand es also, Mode und Kunst unter dem Begriff der "Haute Couture" zu vereinigen. Da Kunst ebenso wie die Mode, Trends und Neues, immer auch und immer wieder von größeren oder kleineren Revolutionen lebt, verstand sich der Modeschöpfer Worth auch hierauf, und erregte Aufsehen, in dem er bspw. die Rocklänge der Kaiserin um 25 cm kürzte.
Darüber hinaus war sein Einfluss auf die Mode insgesamt sehr groß. Seine Schöpfungen sind noch heute der Nährboden, aus dem die Modebranche neue Ideen gewinnt. Nach Worth war es Paul Poiret, der die alltägliche Mode durch seine "Haute Couture" beeinflusste.
Paul Poiret war auch derjenige, der begann, die Frau aus den Modischen Zwang, hier war es wohl wirklich ein Zwang, des Korsetts zu befreien. Heute wird Modedesign grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt: "Haute Couture" und "Prêt-à -porter".
Haute Couture Kollektionen sind maßgeschneidert und werden für ein wohlhabendes Klientel exklusiv auf Maß und meist als Einzelstück angefertigt.
Ein offizielles "Haute Couture Haus" muss zur Vereinigung für Haute Couture, dem "Chambre Syndicale de la Haute Couture", gehören.
Es gibt vier Kriterien, die erfüllt werden müssen, um als Haute Couture-Haus zu gelten:
1. Das Modelabel muss mindestens 25 Beschäftigte haben,
2. die Mode muss mindestens zweimal jährlich in Paris präsentiert werden, und dabei müssen mindestens 35 verschiedene Modelle gezeigt werden.
3. Es müssen alles Unikate sein.
4. Labels müssen sich jedes Jahr neu für die Aufnahme in die Chambre Syndicale de la Haute Couture bewerben.
Folgende Modelabels, sind derzeit im "Chambre Syndicale de la Haute Couture" vertreten:
Adeline André | Anne Valérie Hash | Armani Privé | Chanel | Christian Dior | Christian Lacroix | Dominique Sirop | Elie Saab | Emanuel Ungaro | Franck Sorbier | Givenchy | Jean-Paul Gaultier | Martin Margiela | Maurizio Galante | Valentino Quellangaben: wikipedia.org
