“Ja ich will!” – Blogparade zum Thema Hochzeit

Abermals rufen Katrin (Designerin & Modejournalistin die aus New York bloggt) und Mahret (Kunst- und Modejournalistin, die aus Hamburg & Berlin bloggt) von “twoforfashion”, zur Blogparade.
Nachdem die vergangene Blogparade der “Otto-Mädels”, wir erinnern uns an “Green Glamour”, ein voller Erfolg war, heißt das Thema diesmal:
“Ja ich will!”
Neben der Hochzeitsmode, sollen hier alle Facetten einer Hochzeit von Mode-Bloggern ins Visier genommen werden. Wir erwarten also, wieder, eine abwechslungsreiche & kreative Parade , und sind gespannt auf die zahlreichen Auseinandersetzungen zum Thema: Hochzeit, Heiraten und allem was dazu gehört.
Mode-Blog.eu möchte natürlich etwas Modisches zum Beitrag bringen – Voila:
“Hochzeitsmode für jeden Typ”


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Ich persönlich bedanke mich bei Mahret und Katrin dafür, dass die Blog-Parade, mir mal wieder Anlass dazu gab, in meinen Skizzenmappen aus den Anfängen meiner Ausbildung zu wühlen.
Denn da war doch was mit Mode und Hochzeit.
Siehe da!
6 Seiten mit Skizzen, welche ich vor ca. 4 Jahren, anlässlich eines Zeichenwettbewerbes für die Zeitschrift “my wedding” anfertigte.
Das Magazin “my wedding”, der MAV Verlagsgesellschaft mbH, ist zur Zeit leider nicht mehr im Handel erhältlich, und auch der der “my wedding”
Internetauftritt wurde eingestellt.
Meine Skizzen – etwas alt aber ich denke noch vorzeigbar, und da es sich ja lediglich um Skizzen handelt, entschuldigt die manchmal etwas grobe Darstellung
Hochzeitsmode für jeden Typ

Brautmode, und gerade das Hochzeitskleid, gibt dem schönsten Tag im Leben eine Gestalt – Das Thema Gestalt, soll auch heute in den Vordergrund gerückt werden.
Das Hochzeitskleid muss es, um nicht zu letzt auch den individuellen Geschmack der modernen Braut zu treffen, in den unterschiedlichsten Formen geben. Doch nicht nur der individuelle Geschmack & aktuelle Mode-Trends sollten einem Brautkleid seine spezielle Form geben -¦
Schauen wir von der Bekleidung weg und betrachten uns die jeweilige Trägerpersönlichkeit*, so ist auch hier klar: Auch die Träger von Mode gibt es in den unterschiedlichsten Formen.
Auch eine Braut kann etwas fülliger sein, sie kann aber auch lang und schmal sein – eine Bohnenstange. Ebenso könnte sie sehr klein und trotzdem schlank sein, oder vielleicht extrem breite Schultern haben.
Wie auch immer eine Dame ausschaut, an ihrer Hochzeit möchte sie die Schönste sein. Um dies zu erreichen gibt es in der Gestaltung von Mode durchaus Ansätze um die Gestalt zu beeinflussen.
Designer können kaschieren, verstecken aber auch hervorheben oder unterstreichen.
Mit Hilfe der Schnittführung, also der Flächenaufteilung aber auch durch Material, Ausschmückung, Farbgebung (Farbe & Muster), oder durch die Verwendung bestimmter Accessoires können Designer diesen Anforderungen, welche uns der Träger vorgibt gerecht werden.
Diesen Zusammenhang zwischen Trägerpersönlichkeit & dem Hochzeitskleid erkannten auch die Initiatoren des Wettbewerbs:
Es sollten fünf Figurinen entstehen, die jeweils eine unterschiedliche Körperform, also Gestalt besitzen.
Unter der Berücksichtigung dieser unterschiedlichen “Rahmenbedingungen” sollten Ideen entstehen welche die Frage aufgriffen, wie mit Hilfe der Mode auf diese Unterschiede eingegangen werden kann.
Hochzeitskleider aus dem Skizzenbuch
Das Hochzeitskleid, ein ganz besonderes Peace of Fashion, denn welches Kleidungsstück hat schon, nur einen einzigen Auftritt und verschwindet danach meistens für Jahrzehnte vakuumverpackt in den Kleiderschränken der Damen? Welches Kleidungsstück, ausgenommen der Schuh, hat bei einer Dame schon so große Priorität wie das Hochzeitskleid? Es gibt kaum ein Kleidungsstück, welches mit so viel Gefühl, Romantik und Nostalgie behaftet ist.
Für größere Ansicht & mehr Infos bitte auf die Bilder klicken



Zum Hochzeits-Bild 1:
Die Braut, mit den etwas breiteren Hüften kaschiert, in meinen Skizzen mit viel Stoff – Drapiert zu voluminösen Falten oder aber in fast schon Rokoko-Stil mit weiter Kuppel die den Akzent auf die Taille setzt.
Mit Elementen wie bspw. einem großzügigen Wasserfall-Ausschnitt oder übergroßen Trompetenärmeln wird der Blick des Betrachters von der Hüfte weg gelenkt. Accessoires, wie opulente und dennoch elegante Hüte funktionieren ebenso als Blickfang, wie die Ausschmückung mit bspw. (Kunst)Fell. Leicht fallende Kapuzen oder großzügige, transparente Schleier bringen die nötige Leichtigkeit in die Form und verwischen einmal mehr die Gestalt von breiten Hüften.
Zum Hochzeits-Bild 2:
Die Braut mit einer langen und schmalen Körpersilhouette kann ihre Größe nicht verstecken – Sie umspielt die Größe geschickt.
Die lange, schmale Dame trägt in den Entwürfen kontrastreiche Silhouetten, so wird die zu empirisch-lang wirkende Form fast aufgelöst und findet ihr Highlight in einer Formensprache die konträr zur Schlankheit & der schmalen Form ist. Selbst Hosenanzüge werden mit weitem Schlag, tollen Akzenten und der passenden Kombination mit verspieltem Blüschen “could be” für die Braut.
Im Sinne der modernen Braut könnte man sich als aufregendes Accessoire selbst eine Damen-Krawatte denken – Sie könnte als Statement getragen werden, und würde so den ganz speziellen Charme eines Outfits für die moderne Braut unterstreichen. Einer Figurine in den Skizzen ist: nur weiß, nicht unschuldig genug – Wer würde wohl einen Engel vor dem Altar ablehnen?
Zum Hochzeits-Bild 3:
Die etwas fülligere Braut verwischt eben diese füllige Gestalt, ebenso wie die Braut mit breiteren Hüften, mit viel Stoff.
Da hier auch die Taille als Akzent wegfällt, kann die Taillennaht nach oben rutschen. Als Unterbrust-Linie, wird auch der Akzent nach oben verschoben.
Im Übrigen sollten bei einer fülligen Gestalt horizontale Abtrennungen oder Linien vermieden werden – Wir kennen alle die Gesetzmäßigkeit: “Querstreifen machen breiter”.
Vielmehr sollte bei der Gestaltung eines Hochzeitskleides für die molligere Braut, auf die horizontale Linienführung gesetzt werden. Dies kann wie in den Skizzen durch eine lange bspw. Keller-Falte gelöst werden oder aber durch weitere Längs-Teilungsnähte. Wie auch schon bei den vorangehenden Skizzen bieten sich hier ebenso weit fallende und ausladende Elemente an, wie abermals der Trompetenärmel.
Zum Hochzeits-Bild 4:
Die schlanke Braut jedoch, kann sich Querlinien leisten, ob als Lagenlook oder als Abtrennungen, welche eine neue Form ankündigen. Unten darf es etwas ausladender sein, ob mit elegantem, großzügigem Faltensaum oder aber durch drapiertes Material. So entsteht eine sich nach oben verjüngende Form, welche mit der, durch und durch schlanken Silhouette bricht und Dynamik in das Hochzeitskleid bringt. Ein Bild aus Standhaftigkeit und dennoch graziöser Eleganz!
Zum Hochzeits-Bild 5:
Für die kleine schlanke Braut empfehlen sich Längslinien, um die Gestalt optisch etwas zu strecken.
Das Prinzesskleid, welches sich durch Längsteilungsnähte und einem schwingendem Saum auszeichnet und das Oberteil kötpernah formt, ist gerade zu gemacht für die schmale und kleine Braut. Mit Accessoires wie z.B. ausgefallenem Kopfschmuck, kann die Form ebenso in die Länge gezogen werden – Die Verwendung von stilgerechten Accessoire – Ohnehin immer ein aufregender Blickfang!
Zum Hochzeits-Bild 6:
Die Braut mit breiten Schultern trägt in den Mode-Skizzen ausgefallene Modelle mit Akzent, um eben die breiten Schultern so zu umspielen, so dass deren wahre Gestalt nur erahnt werden kann.
Stoff drapiert zu einer Blume, ein ausladender breiter Kragen oder aber langhaariger (Kunst)Fellbesatz, all das sind Möglichkeiten.
…to be continued…

[...] Dass nicht jeder alles tragen kann ist nichts Neues. Daher ist es umso wichtiger – gerade bei einer Hochhzeit, bei der alles perfekt sein soll – für den die eigene Körperform das passende Kleid zu finden. Die Schritte dorthin erläutert das ModeBlog. [...]